| 1940 | |
| 17.07.: | General Guisan erliess den Operationsbefehl Nr. 12 (Réduit Strategie): Das Réduit wird schrittweise bezogen. - Durch diesen Befehl erhielt der Kdt des 3. AK die Verantwortung im Abschnitt Pilatus –Hohgang – Zulg / Thun – Stockhorn – Kaiseregg (exkl). |
| 24.07.: | Auf Grund des Einsatzbefehls des Kdt des 3. AK übernimmt die verstärkte 3. Div den Abschnitt als „Kampfgruppe Thunersee“. Ihr Auftrag lautet: - Zugänge von Norden her gegen das Berner Oberland und Simmental sperren. - gegnerischen Vorstoss gegen den Lötschberg und Interlaken verhindern. |
1941 | |
| 24.03.: | Der Kdt Feld Div 3 erhielt folgenden Befehl: Die 3. Div hält als „Kampfgruppe Thunersee“ eine Stellung auf der Linie Hohgang (exkl.) – Sieben Hengste – Burst – Sigriswilergrat – untere Kander – Brodhüsi – Stockhornkette bis Kaiseregg (exkl.) und verteidigt sich hier bis zum Aeussersten. |
| 14.05.: | General Guisan erliess den Operationsbefehl Nr. 13: Verschiebung der bisher noch in den vorgeschobenen Stellungen verbliebenen Divisionen ins Reduit. - Die Geländeverstärkungen sowie der Stellungsbau wurde intensiviert (Zahlreiche Geschützstände stammen aus dieser Periode) - Die 3. Div wird unter Führung des Kdt des 1. AK eingesetzt. |
| Die Infanterie- und Artilleriewerke wurden nach dem Entscheid zum Bezug des Réduits gebaut, um dessen Eingänge zu verstärken und den im Raum eingesetzten Infanterieverbänden die notwendige Artillerieunterstützung zu liefern. | |
| Die Artilleriewerke am Thunersee, teils als Felskavernen für mobile Geschütze gebaut (z.B. Burgfluh), wurden schrittweise in Betrieb genommen. | |
| Das Anschiessen der Festungsgeschütze durch die Abteilung für Schiessversuche erfolgte zwischen März 1942 und Februar 1944. |


